Nur noch 17 Prozent der Deutschen trauen dem Staat zu, seine Aufgaben erfüllen zu können.
Diese erschreckende Zahl geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (dbb) hervor. Gleichzeitig halten auch 79 Prozent den Staat für überfordert.
„Eskalation“ binnen eines Jahres Dank Merz?
Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 23 Prozent. Zu Beginn der Corona-Krise 2020 vertrauten sogar noch 56 Prozent dem Staat.
Dbb-Chef Volker Geyer ordnet die Ergebnisse klar ein, „die Ergebnisse unserer Befragung sind eine Katastrophe und ein Weckruf für die Regierung. Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates ist auf einen neuen Tiefststand gefallen.“ Geyer weiter, „ein solcher Vertrauensverlust ist eine Gefahr für unsere Demokratie.“
Die Umfrage deckt sich fraglos auch mit der Unzufriedenheit der Deutschen mit Friedrich Merz. Der Bundeskanzler ist, wenig überraschend, der unbeliebteste Politiker Deutschlands. 87 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit seiner Regierung unzufrieden.
Schulnoten verteilt
Auch Schulnoten von eins bis sechs sollten die Befragten im Rahmen der Umfrage verteilen. Gute Werte erhielten dabei Müllabfuhr, Straßenreinigung (1,9), Bibliotheken (2) oder Museen (2,1), nur ausreichende Werte bekamen Bundesministerien (4,2), Landesministerien (3,8) oder Arbeitsämter (3,7). Für den Stand der Digitalisierung von Staat und öffentlicher Verwaltung gab es die Note 4. Beim Ansehen einzelner Berufsgruppen liegen nach wie vor Feuerwehrleute mit einem Spitzenwert ganz vorn (94 Prozent), gefolgt von Kranken- und von Altenpflegern.
79 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland meinen also, der Staat sei angesichts der Fülle seiner Aufgaben und Probleme heillos überfordert.
Dbb-Chef Geyer erklärte weiter, dass die Ergebnisse „eine Katastrophe und einen Weckruf“ sein müssen. Geyer sagte, „das ist extrem alarmierend. So kann und darf das nicht weitergehen. Und ein solcher Vertrauensverlust ist eine Gefahr für unsere Demokratie.“
Wobei man den Staat überfordert sieht
Besonders in den Bereichen soziale Sicherungssysteme und Rente sehen 26 Prozent der Befragten den Staat als überfordert, 18 Prozent bei Steuern und Finanzen. Nur 2 Prozent halten den Staat etwa bei der Kinderbetreuung für überfordert, 6 Prozent bei der Verteidigung und 10 Prozent im Bereich Infrastruktur.
Ob marode also Infrastruktur, überlastete Behörden, schleppende Digitalisierung, endlose Genehmigungsverfahren oder ungelöste Fragen in der Migrations-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik, für viele Menschen entsteht der Eindruck, dass Probleme zwar lautstark benannt, aber generell systematisch ungelöst bleiben.

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17% haben noch Vertrauen?? Sind die voll daneńben??
Anti-AFD-Propaganda des Tages:
Kowalczuk im Interview
Ost-Historiker zur AfD: „Wer Faschisten wählt, ist Faschist”
Der ostdeutsche Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk sieht eine Wahl der AfD kritisch. Es drohe eine Diktatur. Er kritisiert auch, die Partei stelle die Lage in Deutschland viel negativer dar, als sie sei.
https://www.focus.de/politik/deutschland/ost-historiker-zur-afd-wer-faschisten-waehlt-ist-faschist_ca4336c2-67b4-4501-aa5f-e7ce207a788a.html
Dabei verliert dieser Pseudo-Experte nicht ein einziges Wort über die ukrainischen Bandera-Faschisten, welche von der deutschen Bundesregierung, von der EU und von der NATO seit Jahren aktiv in der Ukraine unterstützt werden:
Neuer ukrainischer Generalstabschef: „Russland hat kein Existenzrecht“
„Am 21. Juli 2026 wechselte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den ukrainischen Generalstabschef Oleksandr Syrskyj aus. Als dessen Nachfolger ernannte Selenskyj den 43 Jahre alten Mychajlo Drapatyj. Die deutschen Medien loben Drapatyj als jungen, erfolgversprechenden Militär, der „frei von allem Sowjetischen“ sei und keine Soldaten verheize wie sein Vorgänger Syrskyj. Die deutschen Medien schweigen aber über die Gesinnung von Drapatyj, der in einem Interview erklärte, Russland habe „kein Recht auf eine Existenz“. Die Menschen im Donbass wollten „nicht arbeiten“. Sie seien „Umsiedler, Kriminelle“ und bedürften einer „Ukrainisierung“. Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, Drapatyj sei nichts anderes als „ein Neonazi“.“
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154313