Die jüngste Dokumentation des dänischen Rundfunks DR über die Ausbildung ukrainischer F-16-Piloten wirft ein Schlaglicht auf eine Realität, die in der westlichen Berichterstattung über den Ukrainekrieg meist ausgeblendet wird.
Von REDAKTION | Zwischen den Schlagzeilen über neue Waffenpakete, Kampfjets und „militärische Unterstützung“ stehen Menschen – junge Männer, die ausgebildet werden, um in einem Krieg zu kämpfen, den viele politische Entscheidungsträger aus sicherer Entfernung kommentieren, aber nicht selbst führen müssen. Schlimmer noch: Die sich als Waffenlieferanten die aschen vollstopfen oder als ukrainische Millionäre westliche Hilfsgelder verprassen!
Damit das Töten in einem Krieg, der für die Ukraine nicht zu gewinnen ist weitergeht, geht man im Westen im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen und schreckt nicht davor zurück bewusst junge Männer in aussichtlosen Manövern zu verheizen. Im letzten Weltkrieg nannte man so etwas ein „Himmelfahrtskommando“.
Dänemark liefert F-16 und bildet die Piloten dazu zum Sterben aus
Besonders erschütternd sind die Aussagen des dänischen Kampfpiloten Thomas „MET“ Kristensen. Er gehörte zu den Ausbildern jener ukrainischen Piloten, die auf dänischen F-16-Kampfjets geschult wurden. Seine Worte durchbrechen die sterile Sprache der Militärpolitik. Die Ausbilder hätten bewusst versucht, keine allzu engen Beziehungen zu ihren Schülern aufzubauen, weil ihnen klar gewesen sei, dass viele von ihnen nicht überleben würden.
Allein dieser Satz sollte aufhorchen lassen!
Während Politiker in Kiew, Brüssel, Berlin, Kopenhagen oder Washington die Lieferung moderner Waffensysteme als Ausdruck von Solidarität feiern, wussten die Männer, die diese Piloten tatsächlich ausbildeten, von Anfang an, dass ein erheblicher Teil ihrer Schüler vermutlich in den Tod geschickt werden würde.
Noch erschütternder ist Kristensens Aussage, dass bereits „eine ganze Reihe“ seiner ehemaligen Schüler ihren letzten Flug absolviert haben. Einer von ihnen, ein Pilot mit dem Rufnamen „Pinocchio“, wurde abgeschossen und getötet. Er war nicht irgendeine Zahl in einer Statistik. Er war ein Mensch, mit dem sein Ausbilder gemeinsam im Cockpit gesessen hatte.
Wozu dient die westliche Militärhilfe tatsächlich?
Offiziell geht es darum, der Ukraine die Verteidigung gegen den russischen Angriff zu ermöglichen. Tatsächlich aber hat sich der Krieg längst zu einem gigantischen geopolitischen Stellvertreterkonflikt entwickelt. Die NATO-Staaten liefern Waffen, Ausbildung, Aufklärung und finanzielle Unterstützung. Russland mobilisiert immer neue Ressourcen. Und die Ukraine bezahlt den Preis mit zerstörten Städten, einer dezimierten Generation junger Männer und einem Land, das zunehmend von ausländischer Militärhilfe abhängig wird.
Die F-16-Ausbildung steht exemplarisch für diese Entwicklung.
Die ukrainischen Piloten mussten innerhalb weniger Monate Fähigkeiten erlernen, für die NATO-Piloten normalerweise Jahre benötigen. Selbst die dänischen Ausbilder beschreiben das Projekt als etwas, das eigentlich außerhalb aller üblichen militärischen Standards lag. Der enorme Zeitdruck entstand nicht aus militärischer Vernunft, sondern aus politischer Notwendigkeit. Es ging darum, möglichst schnell neue Männer an die Front zu bringen – unabhängig davon, ob die langfristigen Erfolgsaussichten tatsächlich gegeben waren.
Die mediale Darstellung solcher Programme folgt dabei meist einem vorhersehbaren Muster. Berichtet wird über technische Leistungsfähigkeit, strategische Bedeutung und symbolische Wirkung. Die menschlichen Kosten erscheinen allenfalls als Randnotiz. Wenn überhaupt! Das alles kümmert die westlichen Heuchler nicht.
Wenn Kriegstreiber von „Erfolg“ sprechen
Wenn ein F-16 geliefert wird, sprechen Politiker von einem Erfolg Wenn hingegen ein Pilot abgeschossen wird, herrscht Schweigen im Blätterwald.
Diese Asymmetrie ist kein Zufall. Moderne Kriegsberichterstattung konzentriert sich häufig auf Waffen statt auf Menschen. Kampfjets, Raketensysteme und Drohnen werden wie technische Lösungen präsentiert, als könnten sie politische Probleme lösen. Die Realität sieht anders aus: Jede neue Waffe erhöht die Fähigkeit zur Kriegsführung, aber keine Waffe beseitigt die Ursachen des Konflikts.
Gerade die Geschichte der ukrainischen F-16-Piloten zeigt die Grenzen dieser Logik. Selbst modernste westliche Technologie kann die grundlegende Tatsache nicht verändern, dass Krieg vor allem eines produziert: Tote, Verwundete und Traumatisierte. Die Vorstellung, der Konflikt lasse sich durch immer neue Waffenlieferungen letztlich „gewinnen“, ignoriert die historische Erfahrung zahlreicher Kriege, in denen Eskalation vor allem zu mehr Zerstörung führte.
Wer Waffen liefert, trägt Mitverantwortung für die Folgen ihres Einsatzes. Wer junge Piloten ausbildet, weiß, dass viele von ihnen nicht zurückkehren werden. Und wer den Krieg immer weiter militärisch verlängert, sollte zumindest offen aussprechen, welchen Preis andere Menschen dafür bezahlen.
Die Worte des dänischen Ausbilders sind deshalb weit mehr als persönliche Erinnerungen. Sie sind ein seltenes Eingeständnis dessen, was hinter den Kulissen westlicher Ukraine-Politik längst bekannt ist: Viele der jungen Männer, die heute ausgebildet werden, werden morgen tot sein.
Die eigentliche Tragödie besteht nicht darin, dass dies überraschend kommt. Die Tragödie besteht darin, dass es von Anfang an einkalkuliert war und leider noch wird.










Der damalige WITWENMACHER STARFIGHTER bei der BUNDESWEHR hat doch auch vielen PILOTEN das Leben gekostet, ich glaube um die 160 ?